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Die Gesellschaft der Zukunft wird eine Gesellschaft des längeren Lebens sein. Da die Menschen auch länger gesund bleiben, schließt sich an das Arbeitsleben zunehmend eine dritte, ausgedehnte Lebensphase an. Die SPD möchte den Übergang in den Ruhestand flexibler gestalten. Jeder Mensch soll im Alter aktiv und kreativ am gesellschaftlichen Leben und in der Arbeitswelt teilnehmen können. Das Engagement und die Erfahrung der Älteren bereichern unser Land wirtschaftlich, politisch und kulturell.

Die gesetzliche Rentenversicherung bleibt die tragende Säule einer armutsfesten Alterssicherung. Sie muss aus meiner Sicht allerdings durch Betriebsrenten oder öffentlich geförderte private Vorsorge ergänzt werden, damit die Menschen im Alter ihren Lebensstandard halten können.

Die Rente muss beitragsbezogen bleiben. Eine Einheitsrente lehnen die SPD ab. Sie will Altersarmut vermeiden. Die Einführung der Grundsicherung im Alter war dafür ein wichtiger Schritt. Hinzukommen muss die eigenständige Alterssicherung von Frauen.

Einen von vielen Journalisten herbei geredeten und geschriebenen Krieg der Generationen gilt es von vorne herein zu verhindern. Junge Menschen haben großen Respekt vor den Leistungen den jetzigen und kommenden Rentnern und sind bereit ihren Teil zur Generationengerechtigkeit beizutragen.

 

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