Dritte Welt
Dritte Welt
Fast elf Millionen Kinder sterben jedes Jahr noch vor ihrem fünften Geburtstag – an Hunger, an Krankheiten, durch Gewalt und Kriege. Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt müssen mit weniger als einem US-Dollar pro Tag leben – jeder Sechste von uns. Täglich werden weltweit etwa 20.000 Hektar Wald abgeholzt oder abgebrannt – das entspricht etwa der doppelten Fläche der Stadt Paris. Das alles sagt die Statistik des Bundesentwicklungsministeriums.
Kein Land der Erde ist annähernd in der Lage, diese und die vielen anderen brennenden Probleme ganz allein zu lösen. Wenn es aber viele starke Partner zusammen versuchen, kann sich die Welt zumindest positiv entwickeln. Es bedarf einer gemeinsamen, nachhaltigen Kraftanstrengung der Industrienationen. Jahr für Jahr, kontinuierlich. Eines der wichtigsten Instrumente, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Entwicklungspolitik. Sie sichert die Zukunft der Menschheit und ist ein Gebot der Menschlichkeit.
Entwicklungszusammenarbeit ist dabei mehr als karitative Hilfe. Sie fördert die Selbsthilfe und trägt dazu bei, dass Menschen sich zunehmend aus eigener Kraft aus ihrer Armut befreien können. Bundesentwicklungshilfe-Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul macht dafür in Berlin einen hervorragenden Job.
Die Proteste und Debatten rund um den G8-Gipfel in Heiligendamm im Jahr 2007 waren hilfreich um die großen Probleme der dritten Welt in den Fokus zu rücken.

















